Scheibenbeobachtung

Bei kurzen Entfernungen kann die Scheibe durch die Scheibenzuganlage oder durch ein Monitorbild ausgewertet werden. Bei größeren Entfernungen ist die Verwendung eines Fernrohrs die schnellste Möglichkeit das Trefferbild zu beurteilen.

Bei der Auswahl des Fernrohrs sind einige Kriterien zu beachten:

Es genügt ein Monokular. Binokulare (beidäugige) Ferngläser bringen nicht die hohe Vergrößerung und können mit Schießbrille nicht benutzt werden. Die Vergrößerung sollte möglichst hoch sein, mindestens 25-fach, besser 50-fach oder höher. Bei hohen Vergrößerungen ist das Sehfeld jedoch kleiner. Um die Scheibe schnell und unverwechselbar zu finden, sollte deshalb eine Peileinrichtung, ein Okular mit verstellbarer Vergrößerung oder ein Fadenkreuzsucher vorhanden sein.

Bei den hohen Vergrößerungen muss stets ein Stativ verwendet werden. Der Einblick in das Okular sollte bequem sein. Ein 45° Schrägeinblick hat den Vorteil, dass das Stativ sich nicht auf Augenhöhe stehen muss und deshalb sicherer steht. Die Optik sollte eine gute Randschärfe aufweisen, frei von Farbsäumen sein und nicht verzeichnen. Eine gute Bildfeldebnung ist bei flachen Scheiben wichtig und wird bei Optiken für Naturbeobachtung oft vernachlässigt.

Für Entfernungen von 25 bis 50 Meter genügen meist Spektive mit 25 oder 30-facher Vergrößerung 

Beispiele von Teleskopen mit 45° Schrägeinblick zur Scheiben- und Naturbeobachtung 

  Bezeichnung Vergrößerung (von-bis)  x Öffnungsdurchmesser Länge, Gewicht
(Vergleich DIN A4=295mm)
Preis in Euro
Dörr Z-35
klein, für den Pistolenkoffer
10 - 35 x 50 235mm , 436g 149,00
Dörr W80
80mm Lichtriese für die Dämmerung
22 - 66  x 80 370mm, 1030g 279,00

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