Gewehrschützen mit Diopter

Geringe Fehlsichtigkeiten, die im Alltag kaum bemerkt werden, können beim Sportschützen zu spürbarer Leistungsminderung und zu schneller Ermüdung führen. Auch wenn bei einer Augenprüfung festgestellt wird, dass keine Brille notwendig ist, so kann eine Korrektion zum Schießen durchaus sinnvoll sein.

Beispiel: Ein Schütze war (irgendwo) beim Sehtest. Da ein Auge keinen Wert braucht, das andere Auge nur +0,5 dpt aufweist, wurde ihm gesagt er brauche keine Brille.

Beim Schießen benutzte der Kunde jedoch das Auge mit der Fehlsichtigkeit. Bereits nach wenigen Schuss begann das Auge zu ermüden und die Ergebnisse nachzulassen. Mit ein Schießbrille konnte einen deutliche Ergebnisverbesserung erzielt werden.

Normale Fernbrillen sind für den Schießsport nur unzureichend geeignet.

Durchblicksstelle beim Gewehrschützen

Die beste Abbildungsqualität erreicht ein Brillenglas stets im optischen Mittelpunkt beim Blick senkrecht auf die Glasfläche.

Gewehrschützen blicken jedoch nahe der Nasenwurzel durch das Brillenglas. An dieser Stelle haben Brillengläser zahlreiche Abbildungsfehler.

Der Blick führt nicht durch den optischen Mittelpunkt, sondern fällt schräg am Glasrand durch das Glas.
optischer Mittelpunkt = beste Schärfe)

Schießbrillen sind für die spezielle Körperhaltung des Schützen konzipiert.

Die Abbildung zeigt eine exakt eingestellte JÄGGI-Fassung . Der Glashalter ist so gebogen, dass der Durchblick senkrecht auf den optische Mittelpunkt erfolgt. Das Modell hat sich bei Gewehrschützen hervorragend bewährt.

Der Blick führt genau senkrecht durch die Glasmitte

Die Schießbrille hat eine Abdeckscheibe, wodurch das Zukneifen des nichtzielenden Auges und die Verspannung der Gesichtsmuskulatur vermieden wird.

Da das Schießbrillenglas einen anderen Abstand hat als das normale Brillenglas, wird der Wert entsprechend umgerechnet. Durch geschickte Wahl des Glashalters kann außerdem die Bildgröße beeinflusst werden.

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