| Das Führungsauge steuert die
Blickrichtung und hat Vorrang vor dem nichtführenden
Auge.
Das
Führungsauge muss nicht auf der gleichen Seite wie die
dominante Hand sein. Bei neuen Schützen sollte vor Beginn
der Schießausbildung die Händigkeit und das
Führungsauge festgestellt werden.
Ein Rechtshänder nutzt die rechte Hand
häufiger und hat deshalb in der rechten Hand meist mehr Kraft
und eine bessere Feinmotorik. Die dominante Hand hat auch eine
schnellere Reaktionszeit. Früher wurde Kindern
beigebracht, dass sie mit der rechten Hand schreiben müssen. Deshalb
sind viele Linkshänder unfreiwillig auf Rechts umgepolt. Linkshänder halten
meist
Werkzeuge wie Hammer, Schraubenzieher, Zahnbürste usw. mit der linken Hand.
Das Werfen eines Balls oder das Aufschließen der Tür
erfolgt meist mit links.
Im Idealfall befinden sich
das Führungsauge und die führende Hand auf der gleichen Seite. Ein
Trainer sollte einen jungen Schützen keinesfalls auffordern, die
Waffe in die rechte Hand zu nehmen, ohne die Händigkeit und das
Führungsauge zu kennen. Falls Führungsauge und Führungshand auf
verschiedenen Seiten sind, so ist die Sehschärfe und die Dominanz von
Auge und Hand sorgfältig zu testen. Auf Schießbrillen spezialisierte
Optiker können bei der Entscheidung helfen. Besonders bei
Bogen- und Wurfscheibenschützen kann diese sogenannte
Kreuzdominanz erhebliche Probleme bereiten.
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So
können Sie ihr Führungsauge bestimmen:
Zeigen
Sie mit dem Finger auf ein Ziel in der Ferne, z.B. Zielscheibe
oder einen beliebigen Gegenstand. Sie nehmen die Hand und das
Ziel dahinter mit
dem Führungsauge wahr.
Das Ziel, der Finger und das Führungsauge liegen auf
einer Linie. |