Wirkungsweise der Irisblende

Für die Irisblende der Schießbrille gelten die gleichen optischen Gesetze wie für die Pupille des Auges und die Diopteröffnung des Gewehrs.

Beachten Sie bei der nebenstehenden Animation den Zusammenhang zwischen Irisöffnung und Tiefenschärfe.

Bei großer Pupille ist die Tiefenschärfe gering.
Je kleiner die Irisöffnung (Pupille), desto größer ist der scharfe Bereich.

Das bedeutet, dass bei kleiner Iris (Pupille) die Scheibe und die Kimme noch im scharfen Bereich liegen. Bei großer Iris ist die Scheibe unscharf. Da sich die Pupille des Auges nicht willentlich steuern lässt, wird bei offener Visierung (Pistole, Karabiner usw.) eine Irisblende vor dem Auge an der Schießbrille angebracht. Der Schütze sieht dadurch Kimme, Korn und Scheibe gleichzeitig scharf.
Die kleine Diopteröffnung des Gewehrs hat die gleiche Wirkung und im sportlichen Bereich die offene Visierung völlig abgelöst.

Alle Irisblenden werden von uns mit einer Vergleichsskala ausgestattet. So können Sie Ihre bevorzugten Irisdurchmesser  jederzeit sicher einstellen.
Der kleine Kreis wird häufig bei Gewehr mit offener Visierung eingestellt.
Der mittlere Kreis entspricht dem Durchschnittswert bei Pistole.
Die Iris beginnt ab dem Durchmesser des großen Kreises zu wirken.

© Müller Manching

Verstellen Sie nie den Irisdurchmesser während des Wettkampfes. Die Änderung der Helligkeit beeinflusst auch die Trefferlage!

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