| Nahsicht
bei Schießbrillen (Nahvorsatz) Ab
einem Alter von 45 Jahren ist bei vielen Sehaufgaben eine
Nahstärke erforderlich. Ob für Einstellarbeiten an der Waffe,
für Notizen bei der Standaufsicht oder bei der
Scheibenauswertung - immer wird die Nähe benötigt.
Bei
traditionellen Schießbrillen kann hinter der Abdeckscheibe des
nichtzielenden Auges ein Nahglas angebracht werden. Das Sehen
mit einem Auge ist jedoch oft ein gewöhnungsbedürftiger
Kompromiss.
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Gleitsichtgläser sind
für Schützen nicht geeignet, da sie in Zielrichtung immer
leichte Unschärfen aufweisen. Bei den früher gebräuchlichen
Zweistärkengläsern besteht dieses Problem nicht.
Zweistärkengläser haben jedoch ein anders Problem. Das Leseteil
ist stets wenige Millimeter unter dem optischen Mittelpunkt. Bei
großen Fassungen sitzt das Leseteil meist zu hoch.
Das eingeschliffene
Leseteil kann,
abgesehen von extrem teueren Sonderanfertigungen, nicht versetzt
werden.
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Beim Hochklappen
verschwindet der Nahvorsatz unter der Mütze oder dem Hut des
Jägers.
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